Kann die Dunkelheit der Welt vertrieben werden durch das Sprechen über den Glanz des Lichts?
Sathya Sai Baba 14.1.95


Sathya Sai Baba betont hierfür immer wieder in seinen Reden die Wichtigkeit der Übereinstimmung der drei H's „Haupt, Herz und Hand" (head, heart, hand). Das heißt, dass Gedanke, Wort und Tat in allen Lebensbereichen eine Einheit ergeben sollen, damit das innere, göttliche Potential erfahrbar werden kann. Diese drei menschlichen Werte, wie sie Sathya Sai Baba auch bezeichnet, widerspiegeln die drei Aktivitätsbereiche der Sathya Sai Internationalen Organisation und bilden damit eine ganzheitliche, für spirituellen Fortschritt wichtige transformierende Struktur.

  • Zweig der Erziehung zur Vermittlung spiritueller Weisheit für Kinder und Erwachsene |KOPF
  • Zweig der Hingabe zur Verinnerlichung spiritueller Weisheit in Studienkreisen und dem devotionalen Singen | HERZ
  • Zweig des Dienens zum Praktizieren spiritueller Weisheit durch Dienst an den Bedürftigen unserer Gesellschaft | HAND

Für das Bewusstsein der Immanenz des Göttlichen wurden drei Wege festgelegt: Handlung (Karma-Yoga), Hingabe (Bhakti-Yoga) und spirituelle Weisheit (Jnana-Yoga). Diese drei sind nicht verschieden und vielfältig; sie gehören zusammen und ergänzen sich gegenseitig.

Sathya Sai Baba, 21. Mai 1970

Die Gefühle und Aktivitäten bewegen sich entlang dreier Wege: dem emotionalen, dem handlungsbezogenen und dem rationalen, die auch als Pfade der Hingabe (Bhakti), der Handlung (Karma) und der spirituellen Weisheit (Jnana) bezeichnet werden. Der erste Typ tut alles in einem hingebungsvollen Geist der Verehrung ... Der zweite Typ setzt Handlungen im Sinne des Dienens... Der dritte Typ betrifft den Geist der Erforschung der grundlegenden Prinzipien des Lebens und der Natur. ... Diese drei Typen sind eigentlich drei Stränge, die sich zu einem Seil verflechten. Sie können nicht aufgetrennt werden.

Für das Haus, das menschliches Leben genannt wird, sind Hingabe, selbstloser Dienst und spirituelle Weisheit wesentlich, ebenso wie Herz, Hand und Kopf.

Sathya Sai Baba, 31. August 1981

Bemüht euch um den Weltfrieden. Die Welt selbst ist im Frieden, doch Gedanken und Gemüt (mind) des Menschen sind von Unruhe erfüllt. Lasst Frieden diesen von Unruhe erfüllten Geist (mind) durchdringen. Alles hängt vom Verhalten des Menschen ab. Lehrt die Welt durch das Beispiel edler Handlungen und Worte. Erfüllt euer Herz mit dem Namen Gottes. Erfüllt Verstand und Gemüt (mind) mit dem Geist des Dienens.

Die Menschen müssen rechten Gebrauch machen von Kopf, Herz und Hand.

Wenn wir den drei „H’s“ (head, heart, hand) folgen, erklimmen wir die höchsten Höhen.

Sathya Sai Baba, Sommersegen 1993 S. 58

In jedem einzelnen ist Göttichkeit, die man aufrichtig zu erkennen suchen sollte. Nur die Theorie zu verbreiten, ist nicht genug. Es gibt eine große Anzahl von Leuten, die sie verbreiten und predigen, aber Menschen, die sie praktizieren, sind selten. Viele reden so und handeln ganz anders.

Es sollte Einklang in Gedanken, Wort und Tat bestehen. Das ist die Einheit von Kopf, Herz und Hand.

Sathya Sai Baba, 21.01.1993

Die Einheit dieser drei ist wirkliche Göttlichkeit. Aus dieser Einheit werdet ihr zur Reinheit gelangen, und die Reinheit wird euch zur Verwirklichung der Göttlichkeit führen. Im spirituellen Sprachgebrauch wird diese Dreiheit tripûti, Trinität, genannt. Aber nicht nur im spirituellen, im weltlichen und sozialen Leben - im gesamten Leben ist die Einheit von Gedanke, Wort und Tat von größter Wichtigkeit und muß weiterentwickelt werden, damit wir wahren Frieden erfahren können.  ...

Sathya Sai Baba, 20.11.1992

Der Wert des Menschen liegt in der Fähigkeit, Gedanken, Wort und Tat zu läutern. Um sich auf die höchste Stufe zu erheben, muss er die drei Werkzeuge, die ihm zur Verfügung stehen, nämlich Verstand, Zunge und Hand heiligen.

Sathya Sai Baba, 31.08.1981

Die Essenz des Vedanta ist die dreifache Einheit von Gedanke, Wort und Tat. In dieser Einheit kann wahrer Segen erfahren werden. Sie wird ebenso die spirituelle Grundlage der Göttlichkeit aufzeigen.

Sathya Sai Baba, 14.01.1995

Wenn die Worte in Übereinstimmung mit den Gedanken sind, werden sie zur Wahrheit. Wenn das gesprochene Wort in eine Handlung mündet, wird daraus "Rechtes Handeln". Für beide, Wahrheit und Rechtes Handeln ist das Gewissen, das innere Selbst, die Grundlage. Die Gedanken, die vom inneren Selbst aufsteigen, sollten im Sprechen Ausdruck finden. Wenn die inneren Gefühle verschieden sind von den gesprochenen Worten, kann man dann die Worte als wahr betrachten, oder sind sie unwahr? . . . Wenn die Handlung nicht mit den Worten übereinstimmt, ist es eine unrechte Handlung. Wahrheit und Rechtes Handeln sind Ausdrucksweisen, die von den Tiefen des eigenen Gewissens herrühren.

Sathya Sai Baba, 11.03.94